Schwache oder mehrfach verwendete Passwörter gehören zu den größten Sicherheitsrisiken im digitalen Arbeitsalltag. Cyberkriminelle nutzen automatisierte Tools, um schwache Passwörter zu erraten oder bereits gestohlene Zugangsdaten erneut zu verwenden („Credential Stuffing“). Ein einziges kompromittiertes Konto kann dabei ganze Unternehmensnetzwerke gefährden.
Wie kann man sich schützen?
- Starke Passwörter verwenden
Ein starkes Passwort besteht aus einer Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen und sollte einzigartig für jeden Dienst sein. Passwortmanager helfen, komplexe Kennwörter sicher zu speichern und bequem zu verwalten. - Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) einsetzen
MFA bietet eine zusätzliche Schutzebene – neben dem Passwort ist ein weiterer Faktor nötig, etwa ein Code per App, ein Hardware-Token oder ein Fingerabdruck. So bleibt der Zugang selbst bei gestohlenen Passwörtern geschützt. - Regelmäßiger Passwortwechsel und Monitoring
Auch wenn moderne Richtlinien den ständigen Wechsel nicht mehr zwingend vorschreiben, kann ein gezieltes Monitoring verdächtiger Anmeldeversuche helfen, Angriffe frühzeitig zu erkennen. - Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter
Technische Maßnahmen allein reichen nicht aus. Mitarbeiter sollten regelmäßig über Phishing, Social Engineering und den sicheren Umgang mit Passwörtern informiert werden. - Passwortlose oder adaptive Authentifizierung
Für besonders kritische Systeme kann die Umstellung auf passwortlose Verfahren oder adaptive Authentifizierung (risikobasierte Zugriffsentscheidungen) zusätzlichen Schutz bieten. So werden nur vertrauenswürdige Geräte und Nutzer zugelassen, während verdächtige Anmeldeversuche blockiert werden.
Schlussgedanke
Sichere Passwörter und MFA sind grundlegende, aber oft unterschätzte Maßnahmen. In Kombination mit Monitoring, Schulungen und modernen Authentifizierungsmethoden bieten sie effektiven Schutz gegen unbefugten Zugriff und Datenmissbrauch.
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