Forscher aus Südkorea haben ein neuartiges Verfahren entwickelt, um extrem dünne Datenspeicher herzustellen. Dabei werden drei Materialschichten kombiniert: Graphen, eine Isolierschicht aus Bornitrid und ein Kristall aus Ruthenium und Chlor. Die mittlere Schicht erzeugt winzige elektrische Dipole, die sich durch Spannung umklappen lassen und somit Einsen und Nullen speichern.
Das Prinzip ähnelt einem Lichtschalter auf atomarer Ebene: Die Ladungsausrichtung der Dipole bestimmt den Speicherzustand, der über den Widerstand der Graphenschicht ausgelesen wird. Dieses System ist bislang nur bei sehr tiefen Temperaturen von minus 243 Grad Celsius funktionsfähig. Innerhalb dieses Bereichs können die Dipole wiederholt geschaltet werden und behalten ihre Einstellungen über Monate hinweg, selbst bei starken Magnetfeldern.
Die Technologie ist aktuell vor allem für Spezialanwendungen interessant, wie Quantencomputer oder energieeffiziente Halbleiter der nächsten Generation. Praktische Fragen zu Speicherdichte, Schreib- und Lesegeschwindigkeit sowie industrieller Produktion bleiben offen. Die Studie zeigt jedoch einen möglichen Weg zu ultradünnen Speichern, die deutlich leistungsfähiger als heutige Systeme sein könnten.
Quelle:
https://www.telepolis.de/article/Die-Festplatte-der-Zukunft-ist-nur-drei-Atome-dick-11170567.html
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