Sicherheitsupdates enden: ePA-App auf alten Android-Versionen gesperrt

Ab Juli 2026 unterstützen viele Krankenkassen ihre Anwendungen für die elektronische Patientenakte (ePA) nicht mehr auf Geräten mit Android 13, iOS 17 und älter. Hintergrund ist, dass diese Betriebssysteme keine Sicherheitsupdates mehr erhalten und damit die Sicherheitsanforderungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nicht erfüllen.

Google hat die Sicherheitsupdates für Android 13 bereits im März 2026 eingestellt. Dadurch entstehen potenzielle Sicherheitsrisiken, da bekannte Schwachstellen nicht mehr geschlossen werden. Das BSI empfiehlt daher grundsätzlich die Nutzung aktueller, unterstützter Betriebssysteme.

Betroffen sind neben der ePA auch Anwendungen wie das E-Rezept und der TI-Messenger, etwa bei der AOK-App „Mein Leben“. Versicherte sollen frühzeitig informiert und beim Umstieg unterstützt werden. Ein Zugriff über den Desktop bleibt weiterhin möglich, sofern entsprechende Hardware vorhanden ist.

Auch andere Anbieter reagieren unterschiedlich: Während einige Systeme noch Übergangsfristen nutzen, prüfen IT-Dienstleister wie Bitmarck bereits strengere Sicherheitsanforderungen. Künftig könnten nur noch neuere Android-Versionen zugelassen werden. Insgesamt sind Millionen Versicherte potenziell von der Aussperrung betroffen.

Der Updatezwang zeigt klar: Am Ende haben vor allem die Pharma-Industrie und große Plattformen vollen Zugriff auf die fremde Gesundheitsdaten – die Bürger selbst jedoch nicht, sobald sie kein aktuelles Smartphone besitzen. Genau so war es offenbar auch gedacht.

Wer die nutzlose und aufgezwungene ePA einfach kündigt, verliert kaum etwas. Warum also nicht endlich Widerspruch einlegen?
Es ist jederzeit möglich!

Quelle:
https://www.heise.de/news/Keine-Sicherheitsupdates-mehr-fuer-Android-13-Auch-E-Patientenakte-betroffen-11262340.html

Widerspruch gegen die Einrichtung einer ePA

Hier finden Sie unser Musterschreiben zum Widerspruch und zur Löschung der elektronischen Patientenakte:
https://tec4net.com/public/datenschutz/musterschreiben/Widerspruch_elektronische_Patientenakte.pdf

Wir empfehlen, das Schreiben per Einwurfeinschreiben zu versenden und den Nachweis der Zustellung gem. Sendungsverfolgung aufzubewahren.

Microsoft-Cloud: Cyberangriff auf Stryker – Wenn das Admintool zur Waffe wird
https://it-news-blog.com/?p=3569

 

 

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